Sorten der Engelstrompete

Ein Überblick über unterschiedliche Züchtungen bzw. Arten der Engelstrompete.

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl von unterschiedlichen Züchtungen der Engelstrompete. Anhand dieser Kriterien können Sie entscheiden welche Pflanze das richtige für Sie ist.

Neben den "echten" Engelstrompeten gibt es auch noch sogenannte Hybride. Es handelt sich dabei um Kreuzungen verschiedener Arten von Engelstrompeten. Diese Züchtungen können daher nicht eindeutig einer Art zugeordnet werden. Meist sind unterschiedliche Markmale der Elternpflanzen vertreten und somit die genaue Beschreibung anhand spezifischer Merkmale nicht möglich.

Brugmansia arborea


Diese Züchtung blüht recht früh und dann kontinuierlich. Die Brugmansia arborea kommt aus der Region Chile und Kolumbien. Dort ist Sie in recht großen Höhen anzutreffen. Die Pflanze gilt nicht zuletzt wegen der Herkunft als sehr robust. Sie gilt daher auch als Wildform. An den Blüten und dem intensiv-blumigen Duft können Sie sich lange erfreuen.

Brugmansia aurea


Die Brugmansia aurea weißt große Blätter, leuchtende Blüten und einen intensiven Duft auf. Die Pflanze kommt ursprünglich aus Ecuador und Veneuzela. Sie ist sehr robust und kann daher nicht nur problemlos stark zurückgeschnitten werden, sondern auch anspruchslos überwintert werden. Idealerweise sollte die Pflanze im Halbschatten gestellt werden. Leider wird die Brugmansia aurea bei uns aber gerne von Schädlingen heimgesucht.

Brugmansia x candida (Weiße Engelstrompete)


Bei der Brugmansia x candida handelt es sich um eine Kreuzung aus der Brugmansia versicolor und der Brugmansia aurea. Diese Kreuzung, die auch in der Natur z.B. in den Anden vorkommt, gehört zu den blühstärksten Engelstrompeten. Schlechte Witterungsbedinungen werden recht gut toleriert. Häufig wird diese Züchtung daher empfohlen, denn es handelt sich um eine schöne und blühträchtige Pflanze, welche die negativen Eigenschaften der Mutterpflanzen eher ausblendet. Aus der häufig weißen Färbung der Blüten ergibt sich der dt. Name Weiße Engelstrompete.

Brugmansia x flava


Die Brugmansia x flava weist mit einer röhrenförmigen Form nicht nur besondere Blüten auf, sie duftet auch weniger als andere Züchtungen. Allerdings bestechen die Blüten durch Ihre Farbenvielfalt und -intensität. Die Blütezeit liegt allerdings nur im Frühjahr und im Herbst, in den Sommermonaten ist die Pflanze häufig ohne Blüten. Die Flava ist allerdings für Viren sehr anfällig und sollte daher nicht mit anderen Engelstrompeten zusammen gehalten werden. Diese schwachwüchsige Züchtung erfordert einen halbschattigen bis schattigen Standort. Für Anfänger ist diese Pflanze nicht zu empfehlen, denn die Züchtung reagiert besonders empfindlich auf Staunäße und falsche Standorte.

Brugmansia sanguinea (Blutfarbene Engelstrompete)


Auch diese Züchtung ist weniger etwas für Anfänger, denn die Pflanze ist nicht nur anfällig für Viren, sondern auch sehr empfindlich gegenüber Feuchte. Weiterhin duftet die Blüte auch nicht. Liebhaber schätzen die Brugmansia sanguinea aber wegen der ungewöhnlichen Blütezeit. Denn die röhrenförmigen Blüten zeigen sich bei dieser aus Kolumbien und Chile stammenden Pflanze eher in der kälteren Jahreszeit, also von Herbst bis in das Frühjahr hinein. Der Wusch ist eher schwach und buschförmig.

Brugmansia suaveolens (Duftende Engelstrompete)


Diese Züchtung oder ihre Hybriden ist besonders gut für Anfänger geeignet. Die Pflanze ist nicht nur starkwüchsig sondern auch besonders robust. Tagsüber sind die Blüten meist nicht geöffnet. In den Abendstunden versprüht die auf dt. als Duftende Engelstrompete bezeichnete Pflanze einen starken und intensiven Geruch.

Brugmansia versicolor


Die Brugmansia versicolor bildet nicht nur sehr viele sondern auch sehr große Blüten aus. Die ursprünglich aus Ecuador stammende Pflanze braucht unbedingt eine warme Umgebung. Im Garten oder auf dem Balkon sollte daher auf einen warmen Standort geachtet werden. Im Winter darf die Temperatur nicht unter 10 Grad fallen. Jungpflanzen sollte man sogar noch etwas wärmer überwintern.

Brugmansia vulcanicola


Bei der Brugmansia vulcanicola handelt es sich um eine in der Natur sehr seltene Art. Die ursprünglich aus Kolumbien stammende Art wächst sehr langsam. Die nicht duftenden Blüten zeichnen sich durch eine besonders lange Länge aus. Für Anfänger ist diese Art weniger geeignet, denn die Brugmansia vulcanicola stellt recht hohe Anforderungen. Aus diesem Grund kommt die Pflanze sicherlich auch in der Natur sehr selten vor. Im Sommer erwartet die Brugmansia vulcanicola einen halbschattigen bis schattigen Standort. Zu viel aber auch zu wenig Wasser verzeiht die Pflanze nicht. Da die Pflanze im Winter blüht ist auch ein helles aber nicht zur warmes (ca. 2-10 Grad) Winterquartier nötig.

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