Engelstrompete überwintern

Die Engelstrompete ist nicht winterhart. Hier erfahren Sie, wie die Pflanze den Winter überlegt.

Die Engelstrompete stammt nicht aus unserer Region. Sie ist Frost daher nicht gewohnt und daher auch leider nicht winterhart. Da die Pflanze fast nur aus Wasser besteht, kann schone eine frostige Nacht die gesamte Pflanze zerstören. Die Engelstrompete darf daher absolut keinen Frost abbekommen. Komplett zerstört wird die Pflanze aber erst, wenn auch der Wurzelballen durchfriert.

Um die Pflanze ungeschadet in das nächste Jahr zu bringen ist die (idealerweise zurückgeschnittene Pflanze - mehr dazu unter schneiden) daher vor dem ersten Frost an eine kühle (ca. 10°C) und dunkle Stelle zu bringen. Achen Sie auf ausreichende Belüftung. Meist bietet sich dazu die Garage (wenn frostfrei) oder die Waschküche an. Achten Sie darauf das die Pflanze nicht zu viel Licht bekommt, den sonst treibt sie im Winter aus. Einige Züchtungen erfordern aber einen hellen Standort. Beachten Sie daher immer die Information des Züchters.

Gießen während der Wintermonate


Auf keinen Fall sollten Sie die Engelstrompete im Winter vergessen. Die Pflanze ist wöchentlich mit wenig Wasser zu gießen, damit diese nicht austrocknet. Gießen Sie aber auch nicht zu viel, sonst verfault schnell etwas und es können sich Pilze bilden. Ist das Winterquartier etwas belüftet (keine direkte kalte Luft!), so wird diese Gefahr gemindet. Sobald die Frostperiode zuende ist und auch kein Nachtfrost mehr auftritt können Sie die Engelstrompete wieder an den angestammten Garten ins Freie stellen. Temperaturen von 5-10 Grad verträgt die Engelstrompete - es verzögert aber den Austrieb. Wenn Sie diesen Beschleunigen wollen, so sollten Sie den Trompetenbaum die ersten Wochen (meist von Anfang April bis Mitte Mai) an einen hellen und warmen Platz im Haus stellen (z.B. hinter ein Fenster auf der Südseite oder in ein Gewächshaus).

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