Engelstrompete verkümmert

Ist die Engelstrompete verkümmert, so kann dies verschiedene Ursachen haben.

Zu wenig Dünger


Die Engelstrompete brauch sehr viel dünger. Fehlt dieser wächst die Pflanze meist nicht richtig und sieht verkümmert aus. Nicht nur ein langsamer und kleiner Wuchs können auf Düngermangel hindeuten, auch sehr helle Blätter können diese Vermutung bestätigen. Mehr Infos zum Düngen in der Rubrik Pflegetipps unter Engelstrompete düngen.

Zu wenig oder zu viel Wasser


Die Engelstrompete benötigt sehr viel Wasser. Man sollte aber auch nicht zu viel gießen, den Staunässe kann der Pflanze ebenfalls schaden. Hängen die Blätter schlapp herunten, so ist dies ein eindeutiges Zeichen für Wassermangel. Tritt dies häufig auf, kann die Pflanze verkümmert aussehen. Häufig werden dann Blätter und ggf. Knospen gelb und fallen ab. Weitere Tipps zum gießen der Brugmansia können in den Pflegetipps unter Engelstrompete giessen nachgelesen werden.

Topf zu klein


Häufiger Grund für eine verkümmerte Engelstrompete ist ein zu kleiner Topf. Die Pflanze bildet sehr viele Wurzeln und benötigt daher viel Platz. Ist der Topf nicht ausreichend, kann es sein das die Engelstrompete trotz richtiger Bewässerung und Düngung recht verkümmert wirkt. Tipps für die richtige Wahl des Topfes unter Engelstrompete pflanzen bzw. Engelstrompete umtopfen.

Schädlingsbefall


Können alle vorstehenden Gründe ausgeschlossen werden so könnten Schädlinge ein Grund für ein verkümmertes Wachstum darstellen. Befall an den Blättern ist meist schnell auszumachen (siehe Engelstrompete und Schädlinge bzw. Fragen und Antworten rund um die Engelstrompete). Wenig beachtung, aber häufig ein Grund für ein verkümmertes Wachstum, kann ein Schädlingsbefall im Topf der Pflanze darstellen. Insbesondere wenn die Engelstrompete in Kunstofftöpfen beheimatet ist, siedeln sich dort gerne Larven bzw. Engerlinge an. Dabei handelt es sich um Larven von z.B. Wanzen. Diese fressen mit vorliebe die Wurzeln der Pflanze und sorgen somit für ein verkümmertes Wachstum. Eine Möglichkeit dies herauszufinden bzw. der Bekämpfung könnte darin bestehen die komplette Erde zu durchsuchen und auszutauschen. Meist sind problemlos Larven zu finden. Ist dies der Fall kann die komplette Erde ausgetauscht werden. Der Pflanzenballen ist dann mit Wasser komplett von Erde zu reinigen, so das ansich keine Larve mehr übrig bleiben sollte. Da die Larven im Kompost häufig auch als Nützlinge gelten, kann die Erde dort entsorgt werden. Herrscht jedoch eine Plage, kann dies dazu führen das die Käfer spätestens im nächsten Jahr die Kübelpflanzen erneut befallen. Alternativ können Laven auch durch Nützlinge bekämpft werden. Diese fressen die Larven einfach auf, schaden der Pflanze nicht und sind unbedenklich. Erhältlich sind solche Nützlinge (Nematoden) im Handel beim Pflanzenschutz.

zurück zurück zu: vorherige Seite | Fragen & Antworten